Seit dem 1. Juli 2026 ist die gewaltfreie Erziehung ausdrücklich im Schweizerischen Zivilgesetzbuch (Art. 302) verankert. Für Fachpersonen im Frühbereich eröffnet dies die Chance, problematisches Erziehungsverhalten frühzeitig und fundiert anzusprechen, Eltern wirksam zu unterstützen und den Schutz des Kindes zu stärken.
Die eintägige Weiterbildung verbindet fundiertes Fachwissen mit konkreten Situationen aus dem Berufsalltag. Im Fokus stehen psychisch verletzendes Erziehungsverhalten, ein entwicklungsorientiertes Verständnis kindlichen Verhaltens sowie elterliche Belastung und Überforderung. Mit Fallbeispielen, Austausch und Gesprächsübungen gewinnen die Teilnehmenden Sicherheit, Eltern wertschätzend und zugleich klar anzusprechen. Sie reflektieren den Umgang mit Regeln, Grenzen und angemessenen Konsequenzen und klären, wann weitere Fachstellen einzubeziehen sind.
Nach der Weiterbildung können die Teilnehmenden:
Zielgruppe: Insbesondere Berater:innen Frühe Kindheit, Fachpersonen im Frühbereich aus Beratung, Betreuung, Bildung, Gesundheit und Sozialem
Schulungsdaten und Anmeldungen:
Deutsch:
2.11.2026, Basel - Anmelden
3.12.2026, St. Gallen - Anmelden
Französisch:
1.12.2026, Fribourg - Anmelden
Dauer: 1 Tag
Anmeldeschluss: Drei Wochen vor Durchführungsdatum
Kosten:
Anzahl Teilnehmende: Mindestens 8 – maximal 15 Personen
Referent:in: Fachexpert:in von Kinderschutz Schweiz